Veggie Street Day

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Der Veggie Street Day 2011 zog tausende Besucher an!

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Tote Hühner zeigen Wietze-Wahnsinn

Tote Hühner zeigen Wietze-Wahnsinn

Mit einer spektakulären Aktion machten wir auf das Leiden der Tiere im Mega-Schlachthof in Wietze aufmerksam!

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Ankündigung: Stuttgart Pelzfrei 2013

thumb_stuttgart_pelzfreiFür die Abschaffung der Pelzindustrie!

Pelz ist ein Produkt von Qual und Tod. Leidensfähige, intelligente Tiere vegetieren dafür unter unvorstellbaren Bedingungen auf engstem Raum vor sich hin. Die Tötung erfolgt grausam, um den Pelz nicht zu beschädigen: Durch Genickbruch, Elektroschock, Vergasen oder Häuten bei lebendigem Leibe. Und wozu? Für nichts als Eitelkeit und Statusdenken. Denn niemand muss heute ohne Pelz frieren. Dennoch leiden und sterben jährlich weltweit über 90 Millionen Nerze, Füchse, Chinchillas, Marderhunde, Waschbären, Kaninchen und Eichhörnchen für die Pelzindustrie. In mindestens 30 Pelzfarmen, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, wird das blutige Handwerk betrieben, an dessen Ende Pelzmantel und Fellkragen stehen. Darf eine moderne, humane und zivilisierte Gesellschaft das dulden?

Warum eine Demonstration

Weil sie Erfolg hat! Peek & Cloppenburg, C&A, Escada und viele andere sind bereits aus dem Pelzhandel ausgestiegen.

Weil die Gesellschaft nicht wegschauen darf. Sie muss sich die Frage stellen, ob die Profitinteressen der Pelzindustrie tatsächlich über dem Recht der Tiere auf Leben und Leidensfreiheit stehen dürfen.

Weil wir nicht die einzigen sind: Jährlich versammeln sich die Menschen in Frankfurt, München, Köln und vielen anderen Großstädten, um gegen die Pelzindustrie zu demonstrieren.

Was du tun kannst

Mach mit bei „STUTTGART pelzfrei!“ und äußere lautstark deine Meinung! Außerdem hast du Gelegenheit, dich an den Infoständen zu informieren und dich mit anderen Menschen auszutauschen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Ab 18 Uhr findet im linken Zentrum Lilo Herrmann, Böblinger Straße 105, Stuttgart Heslach, die After-Demo-Party statt.

Weitere Infos

Infostände gibt es auf dem Schlossplatz schon ab 10 Uhr.

Der Demozug beginnt um 14 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Megaphone, Transparente (bitte nur zum Thema passend), Trillerpfeifen etc. dürft ihr gerne mitbringen!

Für ein Ende der Pelzindustrie!

Wann? 26. Oktober 2013, ab 10 Uhr
Wo? Schlossplatz, Stuttgart

Download Flyer beidseitig



 

Ankündigung: Aktionstag gegen Speziesismus

thumb_aktionstag_gegen_speziesismusTäglich werden Millionen Nutztiere in der landwirtschaftlichen
Industrie verarbeitet.
Täglich werden Millionen empfindungsfähiger Individuen ihrer
Freiheit beraubt, missbraucht und gewaltsam getötet.

Beide Sätze beschreiben denselben Sachverhalt. Der erste zeigt die in unserer Gesellschaft fest verankerte Ideologie des Speziesismus*, die dem verübten Unrecht gegenüber unseren Mitgeschöpfen keine Bedeutung beimisst. Der zweite zeigt die Realität.

Erkennst auch du dieses Unrecht? Dann unterstütze uns am
Samstag, den 13. Juli 2013 in der Stuttgarter Innenstadt dabei, anderen Menschen diese Realität zu zeigen. Wir haben zahlreiche Aktionen geplant, bei denen jede_r mitmachen kann.
* Speziesismus: Diskriminierung eines Individuums, nur weil es kein Mensch ist.

Wann?
Samstag, 13. Juli 2013, ab 11 Uhr
Wo?
Treffpunkt ist Königstr. 4, 70173 Stuttgart. Die einzelnen Aktionen finden an verschiedenen Orte der Stuttgarter Innenstadt statt.

Download Flyer beidseitig



 

2013-05-04 Stoppt Affenversuche in Tübingen

Weit abgelegen vom Herzen Tübingens, führen drei Institute (Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und das zoologische Institut) Versuche an lebenden Primaten durch. Seit Bekanntwerden der unwürdigen und wissenschaftlich umstrtittenen Taten hat sich 2009 eine großangelegte Kampagne in Tübingen für ein Verbot der Versuche etabliert. Am 5. Mai 2013 versammelten sich zum dritten mal rund 300 Teilnehmer, um ein deutliches Zeichen für eine tierversuchsfreie Forschung zu setzen.

Nach einer Auftaktrede von Roman Kolar, Diplom-Biologe und Fachreferent der Akademie für Tierschutz begann der circa zwei Stunden andauernde Zug durch die Altstadt. Zum Abschluss des Zuges hielten Experten von Ärzte gegen Tierversuche e. V. und Einzelpersonen Redebeiträge ab. Die Veranstaltung wurde bis 16 Uhr durch Infostände sowie einem veganen Catering-Service von Coox & Candy beim Tübinger Marktplatz begleitet. Vertreten waren Tübingen für Tiere e. V., PETA Deutschland e. V., die antispeziesistische Aktion Tübingen, Partei Mensch Umwelt Tierschutz und Ärzte gegen Tierversuche e. V.

Die Demonstration wurde organisiert durch das Aktionsbündnis gegen Tierausbeutung, welcher Tübingen für Tiere e. V., die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart und die antispeziesistische Aktion Tübingen angehört. Wir danken allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die wieder weite Wege auf sich nahmen, um diese wichtige Aktion zu unterstützen.





 

2013-04-20 Demonstration gegen Affenversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung

Seit vielen Jahren betreiben einige deutsche Universitäten höchst verwerfliche und wissenschaftlich umstrittene Versuche an Rhesusaffen. Die zahlreichen öffentlichen Proteste haben in Einzelfällen sogar Wirkung gezeigt – so entschied das Bremer Verwaltungsgericht 2008, die Versuche bei der Universität Bremen zu verbieten. Das Verbot wurde Ende letzten Jahres leider wieder aufgehoben.
Auch in Tübingen existieren engagierte Bestrebungen gegen die Versuche, die bisher leider im Sand verliefen.

Am 20. April 2013 kamen daher 19 Mitstreiterinnen und Mitstreiter zusammen, um gegen Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung zu demonstrieren. Aus gegebenem Anlass machten wir insbesondere auf die dritte Tübinger Großdemonstration am 4. Mai aufmerksam.




 

2013-03-30 Siebte Demonstration gegen die Tierquälerei bei Circus Kaiser

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Unsere Kampagne gegen den Missbrauch von Tieren zu Unterhaltungszwecken ging heute in eine neue Runde. Sechs Kundgebungen mit bis zu 25 Teilnehmern in Schorndorf, Winnenden, Remseck und Freiberg liegen hinter uns, nun kamen heute in Leonberg trotz widriger Wetterbedingungen und Feiertagsausfall 12 Mitstreiter zusammen, um zum siebten Mal gegen Circus Kaiser, einen der dubiosesten Wanderzirkusse in der Region, zu demonstrieren.

Wie bereits in Schorndorf beträgt die Gesamtfläche des Zirkusgeländes hier weniger als 400 Quadratmeter. Die Hälfte davon umfasst das Programm- sowie das Vorzelt, mindestens ein weiteres Viertel ist  mit Gerümpel bedeckt. Das Außengehege für einen Großteil der mitgeführten Tiere fällt damit sogar noch wesentlich kleiner aus als beim Kübler-Areal in Schorndorf (vormaliger Standort von Circus Kaiser, der Medienberichten zufolge sogar illegal besetzt worden ist). Die Mindestflächen, die in den Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen festgelegt sind (75 qm für bis zu drei Lamas, 150 qm für drei Großkamele sowie 100 qm für bis zu fünf Pferde), sind hier nicht einmal im Ansatz gegeben. Es ist uns ein Rätsel, wie das Veterinäramt Böblingen diese Zustände akzeptieren konnte.

Am Mittwoch, den 27. März 2013 hat PETA bereits beim Veterinäramt Anzeige aufgrund eines in Leonberg geborenen Lamafohlens erstattet, da dieses gemäß den obigen Leitlinien keinen Reisestrapazen ausgesetzt werden darf. Die Erfahrung zeigt, dass die gebotenen Amtshandlungen üblicherweise trotz alledem ausbleiben. Dennoch hoffen wir, dass das Böblinger Veterinäramt seine Aufgaben hier wahrnimmt.

Doch es sind nicht nur größere Flächen, für die wir eintreten. Wir lehnen die Wildtierhaltung und die Tierdressur auf das Schärfste ab. Es liegt nicht in der Natur der freiheitsliebenden Tiere, tagein und tagaus ihr Dasein in winzigen Gehegen und Käfigen zu fristen, in Transportboxen von Ort zu Ort gekarrt zu werden und monotone Kunststücke unter ständiger Angst vor Gewalt durchzuführen, denn anders ist eine Zirkusdressur von Wildtieren nicht möglich. Wir wollen die Tiere in ihrer artgerechten Umgebung und in Freiheit sehen und werden weiterhin für sie auf die Straße gehen, bis auch Circus Kaiser von der Tierquälerei ablässt.

Der Wille der Tiere zur Freiheit hat sich heute mit einem weiteren, keineswegs überraschenden Ausbruchsversuch bestätigt. Mitten während unserer Demonstration verließen eine Ziege und ein Schaf das Zirkusgelände hin zur von Autos befahrenen Fahrbahn. Nicht genug, dass die Zirkusbetreiber aufgrund ihrer Unfähigkeit, das Gelände abzusichern, die Tiere einer großen Gefahr aussetzen, zeigen sie auch keinerlei Einsicht in ihr Fehlverhalten und maßen sich stattdessen sogar noch an, die Verantwortung für solche Fälle den „militanten Tierschützern“ zuzuschieben, welche angeblich Befreiungsaktionen durchführen und Tiere ihrem Schicksal überlassen.

Kurz vor Vorstellungsbeginn deckten die Zirkusbetreiber die Sicht auf das Außengehege durch eine Plane ab, vermutlich, um uns die Dokumentation der alltäglichen Tierquälerei während des Treibens zu erschweren. Solche Aktionen werden jedoch nichts an der Tatsache ändern, dass es Menschen gibt, die friedlich für ein Ende der Tierausbeutung eintreten. Viele Passanten schenkten uns heute positiven Zuspruch aufgrund unser Aktionen. Wollen wir nun hoffen, dass der Gesetzgeber diese Stimmen hört und endlich für ein Wildtierverbot in Zirkussen eintritt, wie es viele andere europäische Staaten, darunter Österreich, Belgien und Slowenien, bereits vorgemacht haben.

Nächsten Samstag, den 6. April sind wir wieder von 14:00 bis 16:30 Uhr bei der Maybachstraße in Leonberg gegen Circus Kaiser aktiv.



 
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"Darum lebe ich vegan"

Gerhard FischerGemüse Was hat mich bewogen vegan zu werden? Da man nicht vegan geboren wird, gibt es natürlich auch eine andere Seite in der Vergangenheit meines nun mehr 63 jährigen Lebens. Leider viel zu lange habe ich das nicht registriert, was fürchterliches mit den Nutz-Tieren geschieht, bin auch nicht auf die betr. Informationen gestoßen, heisst schlicht und einfach, ich habe nicht darüber nachgedacht. Zu meiner Jugendzeit war das auch in der Öffentlichkeit kein Thema, einfach nicht relevant. Ich bedauere zutiefst, das nicht früher erkannt zu haben.
Es gab auch kein Schlüsselerlebnis, eher war es ein hineingleiten, angestoßen durch meine Frau, die schon immer tierlieb war.
Gerhard Fischer, geb. 1947
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» Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt. «
Marie-Lusie Holzer-Springer