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Sonstige Aktionen

2012-07-21 TiRS erinnert Ministerpräsident Kretschmann an Wahlversprechen

0001Anlässlich der Landtagswahl 2011 hatte Bündnis 90/Die Grünen unmissverständlich angekündigt, im Falle eines Regierungswechsels die Versuche an Rhesusaffen an der Universität Tübingen zu stoppen. Entgegen diesem Wahlversprechen hält die grün-rote Landesregierung aber bis heute an der Affenhirnforschung fest.

 

Beim Tag der offenen Tür in der Villa Reitzenstein am 21.07.2012 nutzte die TiRS die Gelegenheit, den Ministerpräsidenten persönlich an das Wahlversprechen seiner Partei zu erinnern. Im Rahmen einer Fragerunde mit allen Grünen-Ministern im Kabinettssaal seines Amtssitzes nahm Winfried Kretschmann zu den Fragen der TiRS Stellung. Er nannte das Thema „schwierig“, da hier ein Gegensatz zwischen Tierschutz einerseits und Wissenschafts- bzw. Forschungsfreiheit andererseits bestehe. Zugleich versicherte er, die neue Landestierschutzbeauftragte Cornelie Jäger werde sich intensiv mit dieser Frage befassen. Bislang sei über den Fortgang der Tübinger Affenversuche auch noch nicht gänzlich entschieden. (Am 26. November wird es im Landtag eine Anhörung geben, bei der die Beendigung der Affenversuche zur Debatte steht.)

 

Am Ende der sehr kurz gehaltenen Diskussion überreichten wir symbolisch mehrere unterschriebene Petitionen in Form der Postkarten „Wir brechen Wahlversprechen“ sowie eine Informationsmappe mit Material über Affenversuche, Tierversuche im Allgemeinen und vorhandene Alternativmethoden.

 

Wir hoffen, wir konnten mit Nachdruck zeigen, dass wir unsere Augen weiterhin auf die neue Landesregierung und ihre Versprechen zum Thema Tierschutz gerichtet halten werden.



 

2012-05-06 Zusammenarbeit mit BUNDjugend

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Das Experiment: 1 Monat vegan

Unter diesem Titel hat die BUNDjugend Baden-Württemberg zum 1. Mai ein Projekt gestartet, in dem Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg ihr Wissen über die vegane Lebensweise erweitern und Erfahrungen sammeln können. Die TiRS begrüßt die Bestrebungen des Vereins, die Bedeutung des Veganismus und einer ethischen Lebensweise direkt über die Jugend in unserer Gesellschaft zu verankern und unterstützt das Projekt daher mit ihrem Sachverstand und durch aktive Mithilfe. Bisher wurde in Vorbereitungstreffen das Konzept fixiert und die Teilnehmer bei gemeinsamen veganen Kochabenden bereits darauf vorbereitet, wie schmackhaft ein veganer Monat sein kann. Gleichzeitig wurde reichhaltiges Infomaterial zur Verfügung gestellt bzgl. der ökologischen, gesundheitlichen und nicht zuletzt ethischen Aspekte des Veganismus, so dass sachliche und lehrreiche Diskussionen zum Thema entstehen können und der Grundstein für ein selbstsicheres veganes Leben gelegt wird. Ob die Teilnehmer auch im Juni noch vegan leben werden, wird sich zeigen, doch wir sind zuversichtlich, dass der Mai viele positive Eindrücke bei den Jugendlichen hinterlassen wird.


 

2011-12-31 Aktion in Stuttgart gegen Schlachthof Wietze

Wir freuen uns darüber, dass auch die Stuttgarter Zeitung einen Beitrag zur Diskussion um Europas größte Schlachtanlage veröffentlicht hat (vom
2.1.2012 hier) Passend dazu erreichte uns heute ein Bericht über eine Soliaktion gegen Wietze in Stuttgart:

Friedhof für die Tiere am Schlossplatz"Am Samstagmorgen, den 31. Dezember 2011, hat eine Gruppe von Tierrechtsaktivist_innen ein Transparent mit der Aufschrift "Stoppt den Krieg gegen die Tiere - 38 Tote alle 5 Sekunden in Wietze" an die Jubiläumssäule auf dem Stuttgarter Schlossplatz gehängt. Gleichzeitig wurden auf der Grünfläche vor der Säule 38 weiße Holzkreuze aufgestellt.

Mit dieser Aktion sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass dieses Jahr der größte Schlachthof Europas in Wietze in Betrieb genommen worden ist, in welchem pro Tag 432 000 Individuen getötet werden sollen. Individuen, die Angst und Schmerz empfinden und leben wollen (wie wir). Tiere zu verzehren ist weder zum Überleben noch zum Genuß am Essen notwendig und es gibt keine Rechtfertigung dafür. Jedes Individuum sollte ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Haltung von sogenannten Nutztieren ohne großes Leid stattfinden kann. Sie werden unter unzumutbaren Bedingungen gehalten und nach einem kurzen Leben eingepfercht zum Schlachthof abtransportiert.Es ist eine Illusion zu glauben, dass ihre Ermordung ohne Leid stattfinden kann!Transparent

Wir fordern deshalb die Schließung aller Schlachthäuser sowie die Abschaffung jeglicher Art von Tierausbeutung. Wir fordern zudem die politischen Entscheidungsträger auf endlich zu handeln. Wie unsere Vorbilder, Akivist_innen, die für die Abschaffung der Sklaverei gekämpft haben, werden wir uns für die Rechte der Tiere bis zu ihrer Anerkennung einsetzen.

Unser Frieden existiert nicht. Nur beständiges Wegsehen und Ignoranz halten diesen Schein aufrecht. Durch die systematische und legalisierte Ausbeutung und Vernichtung von fühlenden Wesen bleibt Krieg allgegenwärtig. Statt Bomben fliegen hier Bolzen.

"Nein, ich gebe die Hoffnung nicht auf, der Tag wird kommen, an dem auch den übrigen lebenden Geschöpfen die Rechte gewährt werden, die man ihnen nur durch Tyrannei vorenthalten konnte, aber um dahin zu kommen, braucht es viel Geduld und einen langen Atem." Bentham Jeremy (1748-1832)." "



 
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Zitat

» Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. «
Bernhard Shaw