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Erster Veggie Street Day in Stuttgart ein voller Erfolg

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 Stuttgart, 18.07.2010: Gute Stimmung, leckeres Essen und  tolle Showeinlagen – die Premiere des vegetarischen Sommerfestes lockte tausende Besucher aus ganz Deutschland in die schwäbische Hauptstadt.

Endlich war es soweit: Der erste Veggie Street Day (VSD) in Süddeutschland öffnete in der Stuttgarter Stadtmitte seine Tore. Mit ihrem umfassenden Unterhaltungs- und Infoprogramm begeisterte die Veggie-Sommerparty nicht nur die vegetarischen Gäste sondern konnte auch an die erfolgreiche Tradition der bisherigen Veggie Street Day in Dortmund anknüpfen. Von der hochkarätig besetzten Konzertbühne, über die Live-Kochshow mit Starkoch Attila Hildmann und einer Fair-Trade-Modenschau bis hin zur Verleihung „Kochbuch des Jahres 2010“ war jedem Besucher ein spannender und erlebnisreicher Tag garantiert. Auch ein Team des ZDF reiste an, um einen Beitrag für die Abendnachrichten zu drehen.

„Wir sind begeistert!“, sagte Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbund Deutschland. „Die positive Resonanz und die Begeisterung derer, die das erste Mal in den Genuss von rein pflanzlichem Essen kamen, hat uns sehr gefreut“, so Zösch. Auch Achim Stammberger von „die Tierfreunden e.V.“ und Organisator des VSD in Stuttgart zieht eine positive Bilanz: „Wir sind überrascht, dass es uns schon gleich beim ersten Mal gelungen ist, so viele Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet sowie aus Österreich, der Schweiz und Frankreich nach Stuttgart zu locken.“

Es wurde also gemeinsam gefeiert, gegessen und getanzt, und zwar „aus Freude am Leben“, wie das diesjährige Motto lautete. Erst in den späten Nachtstunden kam der erfolgreiche Veggie Street Day zu einem erfüllten und angenehmen Ende. Doch noch ist die Party nicht vorbei. Am 14. August kehrt der VSD in seine Heimat zurück – nach Dortmund. Zum fünften Mal bietet er einen Anlass, sich zu Informieren, sich auf vegetarische Weise verwöhnen zu lassen und mit vielen Gleichgesinnten aus ganz Deutschland ein besonderes Erlebnis zu teilen. Auch Sie sind herzlich eingeladen!  

Veranstalter des Veggie Street Day in Stuttgart sind die Tierfreunde e.V. in Kooperation mit dem Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) und der Tierrechtsinitiative Region Stuttgart (TiRS). Der Tierrechtsinitiative Region Stuttgart gilt hier besonderer Dank für das tolle Engagement und die gute Vorbereitung zum VSD 2010 in Stuttgart!

Aktuelle Pressefotos VSD 2010 in Stuttgart finden Sie unter:
http://picasaweb.google.de/Vegetarierbund/VSD2010InStuttgart#

Video Online:

http://www.youtube.com/watch?v=KHZrhaHu_qY

Mehr Informationen unter www.veggie-street-day.de

Aktualisiert ( Dienstag, 20. Juli 2010 um 07:22 Uhr )
 

Presseerklärung des Bündnisses für Versammlungsfreiheit

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am 30. Juli findet in Stuttgart ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr
im Innenhof des Neuen Schlosses statt. Ein breites Bündnis aus
Gewerkschaften, Parteien und politischen Organisationen plant hierzu
Gegenaktivitäten. Zu diesem Zwecke wurden mehrere Kundgebungen in der
Innenstadt angemeldet.

Zwischenzeitlich wurden drei Anmelderinnen und Anmelder dieser
Versammlungen durch das Ordnungsamt der Stadt Stuttgart als „ungeeignet“
abgelehnt. Obwohl keiner der Betroffenen vorbestraft ist, geschweige
denn wegen Vergehen die als „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“
geahndet werden verurteilt wurde, verweigern die städtischen Behörden
den Kundgebungsanmeldern ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Damit
nimmt das Ordnungsamt den geplanten neuen §15,5 des
baden-württembergischen Versammlungsgesetzes vorweg. Darin heißt es:

„Der Veranstalter hat der zuständigen Behörde auf Anforderung
Geburtsdatum und Geburtsort der die Versammlung leitenden Person
mitzuteilen. Die zuständige Behörde kann die die Versammlung leitende
Person als ungeeignet ablehnen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte die
Annahme rechtfertigen, dass durch ihren Einsatz Störungen der
Versammlung oder Gefahren für die öffentliche Sicherheit entstehen können.“

Davon abgesehen, dass der Entwurf aufgrund breiten Protestes vorläufig
in der Schublade des Innenministeriums verschwunden ist wird mit der
Verweigerung unserer Ansicht nach in das Grundrecht der
Koalitionsfreiheit eingegriffen. Diese Fälle bestätigen unsere
Befürchtung, dass damit Versammlungen unmöglich gemacht werden können.
Das Kriterium der „Annahme“ und der „Eignung“ von Veranstaltungsleitern
ist ein unbestimmter Rechtsbegriff und bietet Raum für unzulässige
Interpretationen.

Das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit, ein Zusammenschluss
aus über 120 Organisationen, kritisiert dieses Vorgehen und fordert das
Ordnungsamt auf dieses versammlungsfeindliche Vorgehen einzustellen.

Thomas Trüten, der Sprecher des Bündnisses, kommentierte die Vorfälle:
„Das Stuttgarter Ordnungsamt macht das Grundrecht auf
Versammlungsfreiheit zu einem Privileg, unliebsamen Versammlungsleitern
wird es kurzerhand abgesprochen. Dieses Verhalten ist antidemokratisch
und grundgesetzwidrig. Das Bündnis für Versammlungsfreiheit
solidarisiert sich mit den Betroffenen und ermutigt diese auf
juristischem Wege gegen diese Einschränkungen vorzugehen. Der Slogan Ja
zur Versammlungsfreiheit – Nein zur Verschärfung des
Versammlungsgesetzes ist aktueller denn je.“

 

2010-06-29 Protestaktion zur Unterstützung der angeklagten Aktivisten aus Österreich in Stuttgart

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Protestaktion zur Unterstützung der angeklagten Aktivisten aus Österreich
am 29. Juni 2010 in Stuttgart

 


Um 17:30 Uhr protestierten drei TiRS-AktivistInnen vor dem Österreichischen Honorarkonsulat in Stuttgart. Das Konsulat befindet sich wie eine Trutzburg in Hanglage und versteckt sich hinter einem großen Tor. Von Ferne zu erkennen ist es lediglich an der aufgemasteten Österreichflagge. Wir postierten uns mit Transparent und Österreichflagge vor dem Gebäude, um unseren Protest kundzutun. Ein Polizeifahrzeug war anwesend, Konsulatsbedienstete zeigten sich nicht. Die österreichische Justiz führt einen grotesken Prozess gegen österreichische Tierschützer. Mittlerweile zeigt sich eindeutig, dass hier ein Exempel statuiert werden soll – die Gesinnungsjustiz hat einen politischen Prozess heraufbeschworen.

Danach ging es weiter zum Stuttgarter Schlossplatz, wo von 18:30 bis 20:15 Uhr unsere Protestaktion stattfand. Hier waren wir inzwischen sechs AktivistInnen, so dass wir mit Transparent, Österreichflagge und Verteilen von Flyern die Bürger informieren konnten. In einem weiten Bogen um uns herum klebten wir informative kleine Transparente auf den Boden. Wir kamen mit aufgeschlossenen Stuttgarter Bürgern ins Gespräch. Ganz besonders zeigte ein deutscher Unternehmer Verständnis für unsere Aktion, da er in Österreich geschädigt wurde und schon seit fünf Jahren gegen die österreichische Bürokratie um sein Recht kämpft. Wir beendeten unsere Aktion eine Viertelstunde früher, da die Bewohner ihre Aufmerksamkeit einem WM-Fussballspiel zuwandten. Die Aktion verlief friedlich und erfolgreich.

Aktualisiert ( Freitag, 02. Juli 2010 um 07:33 Uhr )